15. Türchen

15. Türchen

Endlich: ein Beziehungsroman im Kalendertürchen. Bernard MacLaverty, erzählt in „Schnee in Amsterdam, wie Stella und Gerry versuchen mit einem verlängerten Wochenende ihren Ruhestand aufzupeppen – und ihre Beziehung. Ob dafür Amsterdam der richtige Ort ist? Auf jeden Fall bringt MacLaverty eine Menge Gefühl und Lebensklugheit unter. Wir schwanken munter zwischen Komik und Tragik hin- und her.

In „Monsieur Piekielny“ ist ein junger Mann allein unterwegs in Litauen und erinnert sich an den Dichter Romain Gary, aber auch an die litauischen Juden und an viele kleine und unscheinbare Figuren in der Weltliteratur. Ein origneller Roman, leicht erzählt und locker zu lesen.

Zwei gute Gründe heute bei unserem Gewinnspiel mitzumachen!

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Worum geht es in  Bernard MacLaverty, „Schnee in Amsterdam“ ?

Mit einem verlängerten Wochenende in Amsterdam möchten Stella und Gerry ihren Ruhestandsalltag in Glasgow aufbrechen. Die kleine Reise soll die beiden aufmuntern, sie wollen die Stadt erkunden und etwas für ihre Ehe tun. Sie lieben sich noch und ertragen gegenseitig ihre kleinen Fehler – aber in den vier Tagen treten tiefe Risse in ihrer Beziehung zutage. Und es wird klar, dass Stella einen ganz eigenen Plan verfolgt. Dieser Plan hängt mit einem der bezauberndsten Orte in Amsterdam zusammen, dem Beginenhof, und mit einem Gelübde, das Stella einst getan hat. Gerry dagegen, ehemaliger Architekt, hat weitgehend abgeschlossen mit seinem Leben, in dem der Alkohol eine zu große Rolle spielt. Während ihrer Reise drängt allmählich ein Ereignis aus ihrer gemeinsamen Vergangenheit in Belfast, Nordirland, immer stärker an die Oberfläche, etwas, das ihr ganzes Leben geprägt hat. Am Ende zeigt sich, wie tief der Graben zwischen ihnen wirklich ist.

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Worum geht es in  François-Henri Désérable, „Ein gewisser Monsieur Piekielny“?

Ein junger Mann stößt in Vilnius zufällig auf das Geburtshaus von Romain Gary. Dessen Roman «Frühes Versprechen» und der rätselhaften Gestalt des unscheinbaren Monsieur Piekielny verdankt er eigentlich sein Abitur. Denn Garys Roman war der einzige auf seiner Liste, den er überhaupt gelesen hatte, und über Monsieur Piekielny konnte er tatsächlich ein paar Sätze sagen. Wer war dieser Mann?
Der vaterlose Gary, damals noch Roman Kacew, lebte in den 1920er Jahren mit seiner Mutter in Vilnius. Während der Ehrgeiz der Mutter, die in ihrem Sohn das zukünftige Genie sah, eher für Belustigung sorgte, lud Monsieur Piekielny den jungen Romain zum Tee ein und bat ihn, sollte er einst berühmt werden, sich seiner zu erinnern und ab und zu seinen Namen zu erwähnen – was Gary später tatsächlich immer wieder tat. Er hat Monsieur Piekielny niemals vergessen.

Stimme zum Buch

„Weil Désérable dieses glamouröse, tragisch endende Dichterleben (…) so sensibel wie geistreich in einen wunderbar locker geschriebenen Roman gepackt hat, werden auch Romain Garys Romane wieder zur Verlockung.“

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Mach mit und gewinne!

Bernard MacLaverty, Schnee in Amsterdam. Aus dem Englischen von Hans-Christian Oeser, ET 21. August 2018, 288 Seiten, ISBN 978-3-406-72700-9

François-Henri Désérable, Ein gewisser Monsieur Piekielny. Aus dem Französischen von Sabine Herting.  ET am 20. Juli 2018, 256 Seiten, mit 11 Abbildungen, ISBN 978-3-406-72762-7

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Eine tolle Adventszeit wünschen dir das litnity Team und

 

 

Dieses Gewinnspiel ist beendet.

Teilnahmebedingungen:

Vom 1.12. bis 24.12.2018 öffnet sich jeden Tag ein Türchen des litnity-Adventskalenders und der Tagesgewinn wird sichtbar. An jedem dieser Tage hast du von 00:01 Uhr bis 23:59 Uhr die Möglichkeit, deinen Namen in den Lostopf zu werfen: Einfach auf das Türchen klicken, deinen Vor- und Nachnamen sowie deine E-Mail-Adresse eintragen und abschicken! Die GewinnerInnen werden per Zufall ausgelost. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Wir benachrichtigen die Gewinner per Mail.
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