Siebtes Türchen

Unsterblichkeit oder doch nur sieben Leben?

Tristan Garcia

Macht Unsterblichkeit glücklich?  Hätten wir unendliche Wahlmöglichkeiten? Will man die überhaupt? Tristan Garcia spielt das in seinem spannenden, phantastischen Roman, in dem sein Erzähler sieben Leben hat, für uns sehr genau durch. Garcia gilt in Frankreich als eine herausragende intellektuelle Stimme seiner Generation. Dieser Roman legt davon Zeugnis ab. Lest selbst!

Worum geht es in „Das Siebte“?

„War ich als Unsterblicher geboren, wie ein Gott? War ich es geworden? Wann? Aus welchem Grund? Was hatte ich geleistet, um die Unsterblichkeit zu verdienen, und wer hatte sie mir verliehen?“ (S. 59)

Es geschieht sieben Mal: Der Erzähler stirbt und wird im selben Moment wieder geboren. Immer neu. Stets der Gleiche. Immer wieder kehrt der Ich-Erzähler nach dem Tod an den Anfangspunkt zurück, behält aber all seine früheren Leben in Erinnerung, alle Irrtümer und Erfolge. Jedes Mal muss er wieder neu laufen und sprechen lernen, warten, bis das Blut kommt, um dann nach Paris gebracht zu werden. Dort trifft er Fran, der ein Mittel zur Blutstillung besitzt, ihn stets aufs Neue erwartet, erkennt und begleitet. Wie alles andere auch ist diese Freundschaft sieben Mal gleich und doch grundverschieden. Sieben Mal liebt der Erzähler außerdem hingebungsvoll die gleiche, ja dieselbe Frau mit dem seltsamen Namen: Hardy.

Im siebten Leben an seinem siebten Geburtstag soll eigentlich das Nasenbluten beginnen, doch nichts passiert. Er glaubte sich in einer endlosen Zeitschleife gefangen und muss nun begreifen, dass er sterblich geworden ist. Das siebte ist sein letztes Leben.

Aber wie ist es, in einer Zeitschleife noch einmal ganz von vorn anfangen zu können? Der waghalsige Roman von Tristan Garcia erzählt spielerisch und humorvoll von Zufall und Schicksal und hinterfragt die Möglichkeit von (politischer) Veränderung überhaupt.

Ein maßloses Buch, das lange zu denken gib …

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Mach mit und gewinne!

Tristan Garcia, Das Siebte, Aus dem Französischen von Birgit Leib, Quartbuch. 2019, 304 Seiten, ISBN 978-3-8031-3315-1
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