Autor: Antje Fischer
Die Liebe zur Sprache, zum Text, zum Schachtelsatz, zu dem, was einen Moment in ein Bild kleidet, zum Ausdruck dessen, was ich die versprachlichung eines Gefühlserlebens nenne. treibt mich an und lässt mich auch kleine groteske Beschreibungen nicht außer acht lassen.
So beschreibt sich Antje Fischer als Autorin selbst und lässt auch nicht außer acht, dass sie scharfsinnige Beobachtungen als Lernen fürs Leben und für alles darüber hinaus sieht.
Es geht ihr um die Rückkehr zur Ehrung des Lebens an sich in Vielfalt und Verschrobenheit. Nichts muss unter den Teppich gekehrt werden. Alles hat ein Recht auf einen Platz im Regal.
Allenfalls irgendwelche Pokale dürfen im Müll landen, aber kein menschliches Erleben.

