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Autor: Gabi Joham

Wenn ich etwas über mich sagen müsste.

Ich war diese Frau mit den wenigen Worten. Die, die schon so manches erlebt hatte und vieles davon mutmaßlich in vorigen Leben. Meist fehlen daher die ausschweifenden und herrlichen Detailbeschreibungen in meinen Büchern.

Was heisst Büchern, meist reduziere ich mich auf Geschichten. Mehr als nur Kurzgeschichten. So schlicht gebe ich es auch wieder nicht. Will länger interessant und begehrt bleiben als für eine Mittagspause.
Weniger als Romane. Nur nicht zu viel der Einzelheiten. Mir ist, als raubte ich ansonsten den Helden den Charakter, dem Leser den Mut zur eigenen Gestaltungsfähigkeit.

Storybooks, gut, hatte die Nachbarin getönt. Aber mehr? Sie wollte ausführlicher Bescheid wissen über die Frauen und Männer und Motive.

Es kostete mich einen Seufzer. Verstand denn keiner die Absicht, durchschaute keiner den gläsernen Vorhang?

Ich hatte ihn bereitet, um die Menschen besser durchsehen lassen zu können in die Welt. In die eigene Welt wohlgemerkt und doch geschützt vor allzu rohem Übergriff durch diese Wand aus klarem Glas. An manchen Stellen milchig oder beschlagen, je nach der Befindlichkeit des Betrachters. Doch jederzeit vorhanden und tausendfachschillernd, wenn Sonnenstrahlen ihn berührten.

In uns drinnen ist doch mehr von alledem, was wir täglich brauchen. Das Vergangene, das Zukünftige, die Ahnen und die Nachkommen. Die Gefühle und Gedanken, die Leidenschaften und Langeweilen. Nein, ich würde sie nicht so einfach durchgehen lassen, die Müdigkeit zur Reflexion.

Dem Guru folgen war die eine Sache, die jeweilige Göttlichkeit in und durch sich selbst erkennen wollen die andere. Nein, meine Geschichten sind an und für sich kein Reichtum, dessen sich zu bedienen, Freude bereitet.

Sie sind ein Feld, auf dem die Saat getan ist, harrend dessen, was nun zur Blüte oder gar Frucht führt.

Gute Saat, wohlgemerkt, gut und liebevoll ausgebracht und dem Augenblick ebenso vertrauend, wie der Autonomie des einzelnen.

GLUTAUGEN Gabi Joham

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