Autor: Karl Furrer
Das Leben eines Kriminalisten in Deutschland ist ein täglicher Kampf gegen kleine und größere Ganoven. Organisierte Banden wie die Mafia agieren längst global, und sie treiben ihr Unwesen auch in Baden und in der ehemaligen Residenz Karlsruhe, was diverse Einsätze in Italien bedingte. Es ist auch spannend und gewürzt durch viele Begegnungen mit bekannten Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Dazu gibt es Einsichten in die vielschichtige Struktur der Bevölkerung. Nach seiner Pensionierung war der Autor als selbstständiger Detektiv auch in heiklen Fällen, dessen Fäden bis in die USA führten, erfolgreich.
Kann man gleichzeitig Ganovenjäger und Seelsorger sein? Können diese Tätigkeiten im Einklang stehen? Im Buch wird anschaulich geschildert, dass dieses sehr wohl möglich ist. In manchen Fällen hat der Hinweis auf christliche Werte bei Tätern einen positiven Umdenkungsprozess ausgelöst. Die jahrzehntelange Betätigung als ehrenamtlicher Seelsorger und Vorsteher einer großen neuapostolischen Kirchengemeinde forderten einen ganzen Einsatz. Zu den täglichen Aufgaben gehörten die Betreuung und Begleitung anvertrauter Seelen in der Gemeinde in Freud und Leid. Dazu kamen die Predigten, die Unterrichtung in der christlichen Lehre, Taufen, Konfirmationen, Trauungen und Trauerfeiern. Im Ruhestand konnten die Erfahrungen aus Jahrzehnten sowohl als Kriminalist und Seelsorger in der ehrenamtlichen Tätigkeit im Opferhilfeverein „Weisser Ring“ eingebracht werden.
