Autor: Nikolai Wassiljewitsch Bassargin
Lebenserinnerungen eines Dekabristen. Das waren Menschen, die ab 1816 für ein fortschrittliches Russland eintraten und das Wohl der Mitmenschen mehr im Sinn hatten, als die eigene Karriere. Der Autor gehörte zum Umkreis eines Zemntrums dieser Bewegung, die vor allem ein Ziel hatte: Abschaffung der Leibeigenschaft. Nikolai Bassargin und seine Kameraden scheiterten, ihre politischen Ziele fanden aber Gehör. Als Menschen wurden sie zum moralischen Vorbild vieler Generationen – bis auf den heutigen Tag, und wer sich die Literatur Russlands von 1816 bis 1910 erschließen will, kommt um diese Männer und ihre Frauen nicht herum. Warum das so ist, erfährt man z.T. aus den Erinnerungen dieser „Staatsverbrecher“, die eigentlich Staatsstützen waren.
