Autor: Re. Becca
1961 in Hamburg geboren.
Bereits als Kind wollte ich Künstlerin werden. Ich malte viele Tierbilder, formte aus Lehm und schrieb kleine Reime.
Doch das Leben entwickelte sich anders, als ich es mir als Kind erwünscht hatte. Beruf, Alleinerziehung eines Kindes, Pflege der Mutter und verschiedene berufliche Weiterbildungen ließen wenig Zeit für eine wirkliche Auseinandersetzung mit der „Kunst“. Trotzdem malte ich während der ganzen Jahre immer wieder aus einem inneren Bedürfnis heraus.
Durch eigene Krankheit und die künstlerische Abschlussarbeit einer Weiterbildung in Kunsttherapie wurde mir mein künstlerischer Weg, mein Kindheitswunsch, wieder bewusst.
Ich studierte an der Freien Kunstschule Hamburg (FIU) und habe das Studium 2010 mit einem Abschluss beendet. In meinen Arbeiten beschäftige ich mich mit Themen wie „kein Schatten ohne Licht“, „Frauenwelten“, „Zwischenwelten“ u. a.
Weitere Gebiete sind Fotografie, Plastiken, sowie das Erkennen und Hervorheben bereits vorhandener „Bilder und Plastiken“ in der Natur. Die Natur ist so reich, alles ist bereits vorhanden. Ich sehe „Wesenheiten“ in Steinen und Bäumen und versuche diese auch für andere Menschen sichtbar zu machen. Gedichte und Kurzgeschichten schreibe ich gerne, und in kleinen Büchern bringe ich meine Ideen zusammen.
Am liebsten experimentiere ich mit verschiedenen Farben und Materialien und erhalte neue Impulse durch die Betrachtung der Natur.
Viele meiner Arbeiten entstehen wie von selbst, aus dem Unterbewusstsein „sie wollen gemalt werden“.
Die Kunst ist ein guter Boden, sie hilft die Wurzeln zu festigen und das eigene Wachstum zu stärken, damit die nächsten Schritte in die Welt möglich sein können.
Ich bin Schirmfrau der Stiftung „Netzwerk Trauma-Nest und Seelenflug“.
Des Menschen Sein bedeutet Vielfalt.

