Autor: Sui Generis
Sui ist seit fast dreißig Jahren als Psychotherapeutin tätig – dabei geht es ihr vor
allem darum, jeden einzelnen Menschen als besonderes Wesen zu begreifen, damit
er auflebt, Klarheit im Denken und damit auch Freiräume im Handeln gewinnt. In
allem Menschelnden ist ein Schatz zu finden – darauf vertraut sie. Im
Zusammenhang mit diesem Unsagbaren ringt sie auch mit dem Religiösen, genießt
es in manchen seiner Ausformungen und zweifelt gleichzeitig daran – vor allem wenn
es die Möglichkeit verschließt, unmittelbar von dem, was in den Banalitäten des
Alltags schon da ist, berührt zu werden. Sie schreibt stattdessen Geschichten darüber.
Generis war während seines Arbeitslebens als Jurist tätig – das hat ihn aber nicht
davon abgehalten, Kurzgeschichten und einen Science-Fiction-Roman zu verfassen,
in dem die absonderlichsten Charaktere, Verwicklungen und Tabubrüche
auftauchen. In seinem persönlichen Umfeld gibt es Menschen mit verschiedensten
Formen der Verrücktheit, die ihm sympathisch sind. Mit »Sui« verbindet ihn so
manches – eine lange gemeinsame Geschichte und in den letzten Jahren auch eine
fruchtbare Autorengemeinschaft, die eine Verbindung von Gegensätzen darstellt, um
die es unter anderem auch im vorliegenden Roman geht.

