Autor: Wilhelm Flesch
Wilhelm Flesch, Jahrgang 1928, arbeitete nach Kriegsdienst, Abitur und Ausbildung zum kommunalen Verwaltungsbeamten im Rathaus seiner Heimatstadt Oberhausen. Als Ausbildungsleiter betreute er die Nachwuchskräfte der Stadtverwaltung.
1964 wechselte er zum Studieninstitut für kommunale Verwaltung in Duisburg und war dort bis zu seiner Pensionierung als hauptamtlicher Dozent tätig. In dieser Eigenschaft veröffentlichte er in einer Fachzeitschrift zahlreiche praktische Übungsfälle mit den dazu gehörenden Lösungen. Er schrieb eine Aufsatzreihe aus dem Fachgebiet Staatsrecht und verfasste zwei Lehrbücher für die in der Ausbildung befindlichen jungen Beamten und Angestellten. Neben diesen fachgebundenen schriftstellerischen Tätigkeiten erzählte er gern Kurzgeschichten zum Schmunzeln über Erlebnisse mit seinen Enkelkindern.
Nach seiner Pensionierung schrieb er die bis dahin erlebten sieben Jahrzehnte seines Lebens auf und nannte seine Memoiren Spätherbst. Diese Lebensgeschichte und sein erster Roman Das Bernsteinkreuz, eine Familiensaga vor dem Hintergrund der historischen Ereignisse des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, fanden zahlreiche Leser. Eine Israelreise und eine Reise in die USA gaben ihm den Anstoß für seinen Roman Zwischen Nacht und Morgen.

