Autor: Wolfgang Hermann Moissl
ÜBER DEN AUTOR WOLFGANG HERMANN MOISSL
Dort, wo der Dichter Jean Paul das Licht der Welt erblickte, im Herzen des Fichtelgebirges, im verträumten, malerischen Städtchen Wunsiedel, kam an einem winterlichen Sonntagmorgen im Januar des Jahres 1956 auch der Architekt und Buchautor Wolfgang Hermann Moissl zur Welt.
Die Mutter stammt aus dem norddeutschen Bremen, der Vater aus dem sudetendeutschen Örtchen Hals, nahe Karlsbad im Egerland. Die Vorfahren der mütterlichen Linie haben ihre Wurzeln zum einen in Nürnberg und dessen fränkischem Umland, zum anderen lässt sich die mütterliche Ahnenreihe von der Nordseeküste über Westfalen bis nach Holland zurückverfolgen. Die väterliche Familiengeschichte verliert sich im Dunkel der Donaumonarchie, in Österreich und in Wien, wo der Name Moissl bis heute verbreitet ist.
Der junge Wolfgang Hermann erlebt die späten Nachkriegsjahre als Kind. Die Not, der Mangel und die zwangsläufige Schlichtheit dieser Zeit prägen ihn ebenso, wie das danach aufblühende Wirtschaftswunder. Aber auch die stille Mystik und Melancholie der dunklen Wälder in der nordbayerischen Fichtelgebirgsregion mit ihren Felsenlabyrinthen aus moosbewachsenem Granit hinterlassen tiefe Spuren.
Im Alter von sieben Jahren verschlägt es ihn mit seiner Familie erst nach Fürth und später nach Nürnberg.
In seiner Jugend kommt ihm die Hippiebewegung mit ihrer Flowerpower wie gerufen, um seinem Drang nach Frieden und Freiheit den nötigen Raum zu verschaffen.
Nach einer Bauzeichnerlehre folgen Mittlere Reife, Fachabitur und schließlich ein Architekturstudium an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
Von seinen beruflichen Aufgaben in Vertrieb und Architektur hat er sich mittlerweile gelöst um sich endlich, wie er selber sagt, den wirklich wichtigen Dingen im Leben zu widmen.
