Autor: Sergei Grigorjewitsch Wolkonsky
Fürst Sergei Grigorjewitsch Wolkonsky ist eine der wichtigsten Persönlichkeiten jener Organisation, die nach 1826 unter der Bezeichnung „Dekabristen“ für adlige Oppositionelle zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Russland steht. Sie standen in der 2. Reihe, als die politische Landschaft Europas auf dem Wiener Kongress neu gestaltet wurde. In Russland wären sie gern die Nr. 1 geworden, um in ihrem Land für eine demokratische Grundordnung zu sorgen. Leider kam es nicht dazu – aus einer Vielzahl von Gründen, die in diesem Buch nicht behandelt werden. Hier geht es nur um die Erinnerungen des Fürsten und die Briefe seiner Frau Maria, die man auch gern als Prizessin von Sibirien bezeichnet, bis zum Jahr 1832. Erstmals beides in deutscher Sprache.
