Dokumente der Dekabristenbewegung

Zwischen Leben und Tod

von

Die Erinnerungen des Fürsten Sergei Wolkonsky lüften ein wenig den Schleier der Ungewissheit zu der Tatsache, daß er sich als Mitglied des Hochadels einer Geheimgesellschaft anschloss, die aus dem wirtschaftlich rückständigen Russland eine Nation schaffen wollten, die den Herausforderungen der Industriegesellschaft gerecht werden konnte – dazu noch unter den Bedingungen einer demokratischen Staatsform. Es war ein Lernprozess, der sich über die Jahre der Befreiungskriege hinzog (1813-1815). Durch die Erinnerugen des Fürsten nehmen wir daran Teil und erfahren manches zu den Kämpfen jener Jahre, was so nicht in den Lehrbüchern steht. So gesehen sind die Erinnwerungen des Fürsten eine willkommene Ergänzung für jeden historisch Interessierten. Neben den Briefen seiner Frau Maria (1827-1831) enthält der Band auch die Aussagen des Fürsten vor der Untersuchungskommission im Jahr 1826. Begleitet wird dies u.a. von Kommentaren seines Sohnes.Ein MUSS für jeden, der die Geschichte Russlands liebt.