Hotspots

Geschichten zwischen Orient und Okzident

von

Hotspots steckt voller Fachwissen einer langjährig in Klinik und eigener Praxis tätigen Fachärztin für Psychosomatik und Psychotherapie. Es ist aber kein Sachbuch.
In zehn Geschichten geht es um Menschen, die trotz erschütternder und einschneidender Ereignisse ihr Leben nicht aufgeben. Das Buch richtet sich an Psychotherapeuten und an Menschen, die das vieldeutige Thema vom nicht ignorieren, sondern erfahren wollen, wie im emphatischen Umgang mit diesem Leid individuelle Durchbrüche zu neuem Lebensmut, sogar zu unbändiger Lebensfreude gefunden werden.
Es werden Themen aus dem Praxisalltag wie Depression, traumatische Trauer, psychische Erkrankung bei interkulturellen Problemen, nach Migration und Flucht, Mobbing, sexueller Missbrauch bearbeitet. Letzteres hochaktuell durch die laufende Debatte.
Zum Schutz lebender Personen sind die Geschichten verfremdet dargestellt in narrativer Form.

Die Flüchtlingswelle 2015 mit ihrer multiplen Problematik war Auslöser, Hotspots zu schreiben.
Die Autorin zieht Parallelen zwischen den aus der Geologie stammenden Begriff der , die bei der Entstehung von Hotspots-Vulkanen eine Rolle spielen und hochsensiblen Punkten im menschlichen Gehirn, die nach ihrer Ansicht Ursprungsorte für impulsive psychische Reaktionen sein können.
Die Autorin vermittelt in ihrem Buch, wie durch verständnisvolle Gespräche mit Empathie, Liebe und wechselseitigem Respekt Probleme gemeinsam gelöst werden können. Wie Verzweiflung und Eskalation gemildert werden, so dass Hoffnung und Vertrauen in neue Wege entstehen.