„Nicht zu Mutti“, erzählt wie in einem westlichen Land wie Dänemark Kindesmisshandlung akzeptiert und toleriert wird, wie Kinder von den Behörden im Stich gelassen werden. Es schildert von der Ohnmacht, die man als Vater zwangsläufig erlebt, wenn man erkannt hat, dass das eigene Kind bei der biologischen Mutter durch die Hölle geht und das niemanden interessiert.
Es ist ein unbezwingbarer Weg, der Vater und Mutter gleichstellen würde.
Unter dem Deckmantel von Behörden, Krabbelstuben und Richtern werden Tag für Tag Kinder zu Opfern, Väter zu Tätern, weil sie für und um ihre Kinder kämpfen, weil das Recht des Kindes auf beide Eltern ein zutiefst weibliches ist und weil für viele Sozialarbeiter, „die schlechteste Mutter immer noch besser ist, als der Vater!“
„Die Kleine krallt sich an die Schultern meines Mannes, ihres Vaters. Mit weinerlicher Stimme fleht sie ihren Vater an: „Nicht zu Mutti! Nicht zu Mutti!“
Abseits des dunklen Tunnelaufganges sind Simones Qualen nun deutlich zu sehen. Ihr gesamtes Gesicht ist blau geschlagen, die Augen sind rot unterlaufen. An dem einen Ohr kann man getrocknetes Blut erkennen. Sie wirkt panisch und verängstigt.“
- Veröffentlicht am Mittwoch 12. März 2008 von Books on Demand
- ISBN: 9783837030105
- 216 Seiten
- Genre: Gesellschaft, Politik, Sachbücher, Wirtschaft
