SYBILLE ENDER – AQUARELL PASTELL ÖL ACRYL SKULPTUR

Die Malerin Sybille Ender ist in Soest in Westfalen geboren. Seit 37 Jahren wohnt sie im Rheinland, in Unkelbach, und zwar im malerischen Ambiente des alten Schulhauses mitten im Ort. Dort hat sie auch ihr Atelier. Die Malerei beschäftigt sie seit vielen Jahren, zunächst im Eigenstudium, später bildete sie sich bei der Kunstlehrerin und Galeristin Rosemarie Bassi in Remagen, in der Bonner „arte fact werkstatt für kunst“ und beim Bildhauerduo Benedikt Birckenbach und Ulrich Forster weiter.

Sybille Enders Malerei orientiert sich vorwiegend an der sinnlich erfassbaren Wirklichkeit. Gerade durch die bewusste Reduktion, also den Verzicht auf minutiöse Wiedererkennbarkeit, gewinnen die Bilder an Intensität. In dem Maße, in dem Ender die Genauigkeit der äußeren Erscheinung zugunsten formaler Akzentuierung hintanstellt, spiegeln sie verstärkt, was die Malerin in der sichtbaren Welt erkennend und fühlend erlebt. Die Arbeiten zeigen einen spontanen Malfluss, der sich insbesondere in den Aquarellen Bahn bricht.

Gleichberechtigt neben den Themen Landschaft, Ortschaften und Lebewesen beschäftigen sie gesellschaftliche Probleme, der Umgang des Menschen mit der Natur, Fortschrittsglaube und Urfragen menschlicher Existenz. Mittels einer symbolischen Bildsprache finden die Inhalte Eingang in ihre Malerei.

Im aktuellen Schaffensprozess überlagert sie mehrere Bildfindungen, die einander wechselseitig durchdringen und in ihrer erkennbaren Vielschichtigkeit auf die Komplexität des Lebens schlechthin verweisen.

Auszüge aus Texten von Hildegard Ginzler und Heidrun Wirth