Am Oberen Grenzweg, der zweite Gedichtband von Friedrich Thiel, enthält neun Kapitel mit breit gefächerten Themen und Stilarten. Der Schriftsteller betrachtet andere Menschen. Literarisch stellt er sie jedoch nicht als Erdichtung oder Fiktion dar, sondern weitgehend, wie er sie geschätzt hat. Hochgelobt werden viele. Wie schon seit tausend Jahren bewundert auch dieser Autor die Natur und insbesondere den Hund. Zwei längere Gedichte handeln von außergewöhnlichen Einzelsituationen: einem großen Hochzeitsfest und dem Privatbau einer luxuriösen, aber eigentümlichen Villa. In einem Werk besteht die Prosa aus einer Mischung von Bewußtseinsstil und innerem Monolog. Dieser Text, der auch Gedichte enthält, schildert das vielschichtige und früher sehr gefährliche Leben eines sehr erfolgreichen Geigenspielers. Der Titel des Gedichts entstammt dem Wohnort einer eng befreundeten Familie. Diese Freunde und ihre Lebensart werden zwar zum Teil persönlich beschrieben, insgesamt jedoch menschlich verallgemeinert. Vom selbem Verfasser in Frankfurt erschienen: 1996 „Der Raum, wo nur als Geist du liebst,“ ein Band mit 180 Gedichten. 2005 „Meißen und Mahagoni: Amerika, wie es nicht jeder sieht.“
- Veröffentlicht am Freitag 15. Juni 2018 von Thiel, Friedrich
- ISBN: 9783000589515
- 223 Seiten
- Genre: Belletristik, Lyrik
