SpiegelMeinerSeele

Amor quoque in mortis

von

Mit dem Verlust einer geliebten Person wird plötzlich „das Maß aller Dinge neu geeicht“!
Betroffene durchlaufen unterschiedliche Phasen der Trauer- gleichwohl:
Alle sind geprägt von Erinnerungen… quälend, beherrschend, schaurig-schön, melancholisch.
Wichtig für den Trauernden Menschen ist hierbei der konstruktive Faktor:
Sich den Gefühlen hingeben und gleichzeitig die Kontrolle zu behalten; hierzu gibt es zahlreiche kluge Schriften, Predigten, pädagogische und psychologische Hinweise sowie ebensoviele neunmalkluge Philosophastereien.

Von hoher Relevanz ist hierbei, nicht nur dem Verstorbenen wertschätzend/gedenkend zu begegnen, sondern auch sich selbst…Mangel gebiert Bedürfnis- und erst nach dem Tod des geliebten Menschen wird dem Trauernden die wahre Wertstellung klar, die er/sie für sein Leben hatte und noch haben kann.

Dieses würdigend in Worte zu fassen, gelang dem Autor auch erst nach exakt zwei Jahren- ab dem zweiten Todestag seiner Geliebten.
Er erhebt keinen Anspruch auf literarische Kategorien -allein: Es ist authentisch