Pulverschwaden

Roman

von

Wie sich manche Dinge offenbar nicht ändern wollen und technischer Fortschritt mit menschlicher Dummheit, Verdummung und Zulassen von Verdummung einhergeht wie vor Tausenden von Jahren; wie ein gleichgesinntes Paar versucht, inmitten einer solchen Welt sich selber treu zu bleiben, und am Ende nur ein ganz vager Hoffnungsschimmer bleibt, und wie selbst auf größte Entfernung und unter unterschiedlichsten Lebensumständen niedergeschriebene Worte zu verbinden und zu trösten vermögen – das alles findet der Leser in dem Roman »Pulverschwaden«, um den Branislav Gjorgjevski (1986 in Skopje geboren), im Frühjahr 2018 die mazedonische Literatur bereichert hat. (Erika Beermann, Übersetzerin)