2. Fall Kommissar Paul Ritz

Ein saarländischer Krimi

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Ein saarländischer Krimi
Eines Morgens wird ein Toter, aufgehängt am Fußballtor des saarländischen Dorfes Schweigbach, gefunden. Es stellt sich schnell heraus, dass es sich dabei um den Vereinsvorsitzenden des dortigen Fußballvereins SG Schweigbach handelt.
Hat es etwas zu bedeuten, dass dieses Verbrechen genau hier passierte? Der Verein hat wegen dauernder Lärmbelästigungen Schwierigkeiten mit den Nachbarn. Sollte damit ein Zeichen gegen den „lautstarken“ Verein gesetzt werden? Stammt der Täter oder die Täterin aus dem Fußballmilieu? Ein Streit unter Vereinen? Oder will jemand den Verein in Misskredit bringen?
Nachdem eine zweite Leiche gefunden wird, ist klar, dass das Motiv nur bedingt etwas mit Sport zu tun hat.
Paul Ritz, der bei seinem Vorgesetzten Hans Kümmel ungeliebte Hauptkommissar aus Baden-Baden, be-schäftigt sich in seinem zweiten Fall mit der saarländi-schen Provinz, wo man nicht erwarten würde, dass solch spektakuläre Verbrechen passieren.
Hier ist er weit entfernt von den kulinarischen Köstlich-keiten, die ihm sein französischer Kollege im Minervois kredenzt hatte. Dass auch die Saarländer eine gute Kü-che aufweisen können, entdeckt er erst allmählich.
Zudem muss er sich endlich eine Wohnung suchen, seine Pension in Saarbrücken ist auf Dauer nicht das Wahre. Die Wohnungssuche führt ihn nach Saarlouis. Eine weitere Baustelle sind seine neuen Kollegen. Zu-sammenarbeit ist nun einmal wichtig, bei der Aufklärung von Verbrechen. Aber was tun mit einem vorlauten Kol-legen?
Dass nicht nur polizeiliche Arbeit, sondern auch Kinder einen entscheidenden Beitrag zur Verbrechensaufklä-rung liefern können, wird ihm erst allmählich klar. Auch die Ungereimtheiten mit dem Landessportverband des Saarlandes tangieren den Fall und den Schweigbacher Sportverein.
Kann Paul Ritz im Saarland bestehen? Bei einem Völkchen, das doch für seine Gastfreundschaft und Offen-heit bekannt