Die Träumerin

Kunst bis zum letzten Gedicht

von

Erkläre nicht die Kunst. Lebe sie. Deute keinen Traum. Kunst und Traum führten zu Grössenwahn aber im guten Sinne. Guter. Antworte nicht auf die Frage: Ist das jetzt Kunst? Es könnte geantwortet werden auf die Frage: Erzähle mir deinen Traum oder frage mich nach meinem Traum. Ein Tagtraum ist eine Erscheinung, ist selten. Wieso? Du bist doch so wunderbar. Die grösste Leistung des menschlichen Geistes. Der Traum ist Architekt des Grössenwahn und die Kunst, zurückgestuft aufs einfachste Mögliche weiterfliesst. Zu hoffen bleibt, dass beides sich befruchtet und der Traum Motor wird für die Kunst. Seht die Kunst die Unbegreifliche, sie will sich demonstrieren und muss es. Ihr Wert ist mit keiner Zahl zu fassen. Dem Künstler bleibt das fragile hoffen und dem Träumer die Flucht in den Schlaf. Der Albtraum ist ihm lieber als die Schmach eines objektiven Urteils. Albtraum bleibe mein
Geheimnis. Regelmässig wie der Pulsschlag fällt eine schwarze Welle über mich – ich erinnere mich.