Small Town Blues

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„Small Town Blues“ setzt ungefähr da ein, wo der erste Roman „Tage gehen vorbei“ endete. Das Buch ging zu Ende, aber Marian lebte weiter in der kleinen Stadt am Hochrhein. Vieles änderte sich, noch mehr blieb gleich. Kann man wachsen, während um einen herum alles den Bach runter geht? Vielleicht. Objektiv kann man auch nur sagen: Wieder einer, in dessen Haut man nicht stecken möchte.Ist die Zeit krank, ist es die Gesellschaft – oder ist doch der Einzelne krank, wenn er sich nicht in die Gegebenheiten einfinden kann? Marian erlebte eine Liebesgeschichte, doch er trug seine Beschädigungen weiter mit sich. Dann zerbrach alles, schmerzlich langsam. Dabei sollte man doch das Beste aus den Gegebenheiten zu machen. Marian jedoch versuchte, aus dem das Beste zu machen, was gar nicht vorhanden war.