Und trotzdem ist mir kalt

Gedichte

von

Niko Heinrichs durchkreuzt mit seinen Jugendgedichten das breite Spektrum der Lyrik. Sanfte Verse treffen auf schroffe Pointen, das sensible Empfinden eines 20-Jährigen mischt sich mit scharfer Sozialkritik: „Bildung, frag die Professoren,/heißt zu wissen, was wo steht./Hirne, gänzlich kahl geschoren,/platzen, kräftig aufgebläht.“ (aus: Bildung) In über 60 Gedichten freut, wundert, ärgert und belustigt sich Heinrichs über die menschlichen Aktivitäten und Sehnsüchte: „Leben lebt auch ohne Liebe./Zeit läuft weiter wie bisher./Wenn mir nur ein Stündchen bliebe,/wünschte ich sie dennoch her.“ (aus: Es verwehen Stund und Tage)