Wege zum Weltfrieden-Neu denken!

Eine philosophische Orientierung am Ethischen Humanismus

von

Das 20. Jahrhundert hat dem neuen Jahrtau-send ein komplexes Geflecht von Problemen übergeben, sodass die Frage gestellt ist, ob es überhaupt zu lösen ist.
Aus der Sicht einer ethischen, interkulturellen und humanen Lebensphilosophie wird das Le-ben im 21. Jahrhundert ganz entscheidend von der Art der Begegnung der verschiedenen Völ-ker, Nationen, Staaten und Kulturen abhängen. Ganz besonders auch davon, ob es der Weltge-meinschaft gelingen wird, die sich ergebenden Konflikte bei der Verteilung der globalen Güter mit den noch historisch jungen Methoden der „Nicht-Gewalt“ zu lösen oder ob sie auf die Jahrhunderte lang vertrauten Methoden der „organisierten Gewalt“ zurückgreifen wird.
In Anbetracht der zur Verfügung stehenden Gewaltpotenziale unterschiedlicher Art wird dies aber zum Untergang der jetzigen Weltordnung führen. Es müssen andere Kommunikations-Strategien entwickelt werden. Solche, die Ver-stehen und Verständigung fördern. Eine Rücker-innerung an Begriff und Inhalt des Humanismus in eine neue, konzeptionelle Verbreitung als ein entsprechender Ethischer Humanismus wäre vielleicht solch eine andere Form – oder besser Grundierung – der Kommunikation zur Entwick-lung des Weltfriedens.