Die Thingler

Roman

von

Im Ausbau der mecklenburgischen Kleinstadt Hegen wohnen Leute,die keiner mehr braucht. Ihr Geldbeutel leert sich, ihrer Seele droht Verwundung. Für die Sicherung ihres Selbsterhalts gehen sie eigenwillige Wege, spalten die Sichtweisen der Bürger ihrer Stadt, halten der Gesellschaft einen Spiegel vor: Längst ist der Riss vollzogen. Die Armut erhält Gesichter und zunehmend wütende Züge.
Der Autor stellt Menschen dar, die der Leser schnell liebgewinnt und über ihre skurillen Eigenheiten schmunzelt. Wenn am Ende Barski die Frage stellt: „Wer sind wir denn schon“, dann wird es Zeit, nach den Söhnen und Enkeln zu fragen. Aber ihre Taten werden andere als Stankiewitz aufschreiben.