Mit Schiebewurst und Leibchen

von

Berlin im Frühjahr 1952. Die Stadt liegt noch teilweise in Trümmern. Manfred ist sechs Jahre alt und wird eingeschult. Er erzählt von seinen Lehrern, den Klassenkameraden und von seiner zarten Beziehung zu Gertrud, einer leicht autistischen Klassenkameradin.
Der Vater hat die Familie verlassen, und Manfred lebt mit seiner Mutter und seinem zwei Jahre älteren Bruder allein.
Er schildert die schweren Lebensumstände zu jener Zeit, den allgemeinen Versorgungsengpässen und den Umgang mit den Besatzungsmächten. Sorgen, Nöte und Entbehrungen sind seine täglichen Begleiter. Wer Manfred nicht liebgewinnt, ist selber nie Kind gewesen.