30 Jahre Ketzer

Der interessanteste Bohrkern aus den Sedimenten der Studentenbewegung bis ins traurige Alluvium der Pax Americana: Über 200 Analysen, Stellungnahmen und Flugblätter der MRI - Bunten Liste Freiburg - Bund gegen Anpassung (1967-1997)

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Dieser einzigartige Band ist der verborgene rote Leitfaden durch die jüngste Geschichte. Von der Studentenbewegung bis heute wird von der weltweit vermutlich einzigen Radikalopposition in der Tradition Marx‘ und Lenins ebenso wie Freuds und Reichs Stellung bezogen zu allen wesentlichen Ereignissen und Streitpunkten.

Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:

Vorwort · Das Elend der Psychoanalyse · Anti-Popper oder: Die Austreibung der Kritik aus der Wissenschaft · Aufstand der Frauen im SDS (Feminismus) · Massenneurose Religion · Kirchenaustritt · Paragraph 218 · Nacktbaden · Frauenrolle – Männerrolle · Rocklänge und Brusttabu · Berufsverbote · Heuchler Brandt · Türkischer Faschismus · Die Rolle von Sozialdemokratie und Kirche in der portugiesischen Konterrevolution · Massenneurose Religion · Filbingers Liebe zur Freiheit · Zur Psychologie der Folter · Die SPD gedenkt der Sozialistengesetze · Mit Gott und den Faschisten · Die Frage nach dem Sinn des Lebens · Der ‚Verfassungsschutz‘ und seine politischen Helfer · Bahro ist frei – P. P. Zahl sitzt noch immer! · Dialektischer Materialismus · BZ von A bis Z – Wie eine Nachricht entsteht! · Wie alternativ sind die Grünen? · Wojtyla fällt in der BRD ein · Die Grünen, Strauß und die Krise der Linken · Was ist in Persien los? · Verstümmelung auf Krankenschein · Warum die AMERIKA-WOCHE? · Was ist Faschismus? · Verfolgung der Sinti und Roma – eine deutsche Tradition? · Rassismus in Südafrika · In eigener Sache II: Wer wir wirklich sind und was wir wollen · Friedensbewegt und doch in Treue fest · Der NATO-Doppelbeschluß und die SPD · Pol Pot · Nicaragua · Grenada · Die Linke und das Waldsterben · Genbastelei – ein Privileg Gottes? · Libyen · Auch bei der größten Schweinerei: Alice Schwarzer ist dabei! · Holocaust · Jenningers Rücktritt – Sieg der Heuchler! · Der Fall Rushdie und die Feigheit des Westens · Tian-an-men-Massaker · Das Kopftuch und die weltliche Schule · Bhagwan – ein Nachruf · Bismarck hui, Hussein pfui! · Kein Herz für Scheiche – Kein Blut für Öl! · Tierversuche – ein Menschenrecht! · Zum Mahmoody-Film · Offener Brief an alle, die sich überlegen, die ‚Republikaner‘ zu wählen · Der Prozeß gegen Karl Kielhorn und Gerhard Bögelein – oder: Die Offenkundigkeit der Rechtsnachfolge · Zur Hetzkampagne gegen Sinéad O’Connor · Die Umtriebe des Leihzaren Boris oder: Freier Westen helau! · Seehofers ‚Enthüllungen‘: Drama oder Komödie? · Berufsverbote für Republikaner: Willys Wiederkehr · Jugoslawien: Wie Hitler den Krieg gewann · Hitlers zweimal getötete Opfer · Verhüllungszwang und Feminismus · Wie der Erfolg im Schulkreuz-Streit zustande kam · Wer ist die ‚herrschende Klasse‘? und vieles, vieles mehr. Der Vortrag des Autors zum Thema ist auch als CD und Video erhältlich.

Fritz Erik Hoevels:

Dipl.-Psych. Dr. Fritz Erik Hoevels ist Psychoanalytiker in Freiburg im Breisgau. Hauptwerk: Marxismus, Psychoanalyse, Politik. Seine Untersuchung über die unbewußten Motivationen des Dichters F. Arrabal erschien bei Hoffmann & Campe unter der Herausgeberschaft von J. Cremerius. Zahlreiche Aufsätze in den Fachzeitschriften Praxis der Psychotherapie, System ubw und Hermes. Seine Gesammelten Aufsätze zur Psychoanalyse der Religion (Erstveröffentlichung: freethought international/Indian Atheist Publishers) wurden in fünf Kultursprachen übersetzt, darunter Englisch, Chinesisch und Russisch.
Fritz Erik Hoevels gründete 1974 die MRI (Marxistisch-Reichistische Initiative = Bund gegen Anpassung).

Neben zahlreichen Artikeln in den Zeitschriften Ketzerbriefe und System ubw erschienen bei Ahriman:

Wilhelm Reichs Beitrag zur Psychoanalyse
Marxismus, Psychoanalyse, Politik
Psychoanalyse und Literaturwissenschaft
Der Ödipuskomplex und seine politischen Folgen
Roter Leitfaden durch die römische Geschichte
Tabuthema AIDS-Stop
Bhagwan oder das Dilemma einer menschenfreundlichen Religion
Waitoreke
Wozu ein Atheistenbund?
Die sogenannte Kultur (Ketzerbriefe 100)
Egoismus und kollektive Selbstbestimmung (Ketzerbriefe 50)
Sekte – oder ‚ein völlig sinnentleertes Plädoyer für die Meinungsfreiheit‘ (Ketzerbriefe Sondernummer)