Adrian Schiess

Elusive

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Adrian Schiess’ »Flache Arbeiten«, die er seit 1987 herstellt und seit einigen Jahren »Malerei« nennt, sind zu einem häufig missinterpretierten ­Markenzeichen geworden und wurden im Kunstdiskurs als Beitrag zu monochromer Malerei oder Konkreter Kunst kurzgeschlossen. Sie sind jedoch Teil seines Projekts »Malerei«, das sich »immer mit Bildern, inneren wie äußeren, Abbildung, Darstellung, Raum, Zeit, Ort, Platz, Befindlichkeiten, Oberflächen, Schein, Glanz, Wirklichkeiten« (Adrian Schiess) beschäftigt. Seine Malerei entwickelt er auf Holz, Papier, Aluminium, in Videos und ­Fotografien, auf jedem Bildträger, in jeder Technik und verteilt sie auf dem Boden bzw. an der Wand. Diese Publikation dokumentiert eine Moment­aufnahme in einem work in progess, das permanent nach den Möglich­keiten von ­Malerei jenseits von Repräsentation sucht.