Alle Menschen sind gleich. Nur Frauen sind gleicher!

Von Gleichberechtigung zu Gleichstellung. Von negativer zu positiver Diskriminierung. Vom schwachen zum einzigen Geschlecht.

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Rund um das Thema Gleichberechtigung und Gleichbehandlung wird häufig und gerne berichtet. Die Situation zwischen Frauen und Männern steht hier zumeist im Mittelpunkt der Debatte. Die Einführung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) sorgte dafür, dass Frauen in diversen Bereichen bewusst bevorzugt werden. Dasselbe gilt für weitere Gruppen wie beispielsweise Behinderte, Homosexuelle und Ausländer. Zudem schützt das Gesetz vor Diskriminierungen aufgrund des Alters und der Religion, bzw. Weltanschauung.

Entgegen der häufig kommunizierten Thesen von Feministinnen befasst sich dieses Buch mit der Diskriminierung von Männern. Die deutschen und europäischen Gesetze wurden in den letzten Jahrzehnten dahingehend angepasst, dass Frauen in keinem Gesetz mehr benachteiligt werden. Gesetzlich verankerte Benachteiligungen von Männern gibt es allerdings zuhauf. Basierend auf diesen gesetzlichen Regelungen, werden in diesem Buch Beispiele von Diskriminierungen aus dem Alltag von Männern beschrieben. Unterstützt werden die Beispiele von aktuellen Statistiken und Umfragen zum Thema Gleichberechtigung in Deutschland.

Die Diskriminierung von Männern nimmt einen großen Teil des Buches ein. Zusätzlich werden aber auch Benachteiligungen aufgrund der Behinderung, Rasse, Sexuellen Identität, Religion und Alter unter die Lupe genommen. Dies geschieht, entgegen der üblichen Praxis, nicht aus der Sicht der Minderheit. Vielmehr wird beschrieben, wie die Mehrheit der Gesellschaft durch Minderheitenprivilegierungen auch bewusst benachteiligt werden kann.

Das Buch vermittelt den ernsten Inhalt auf humorvolle Art und Weise. Die Beispiele und Situationen sind so beschrieben, dass sich der Leser in ihnen wiederfindet. Dennoch regt das Buch zusätzlich zum Nachdenken an. Der Leser soll sich eine eigene Meinung zum Thema bilden, ohne die Berichterstattung vieler Medien als festgezurrte Fakten zu akzeptieren.