Alle Wege

13 Romgeschichten

von

‚. die Menschen drinnen schreiben sich mit jedem Bissen die Art Glück ins Gesicht, die eintritt, wenn Gaumen und Magen den Alltag in seine Schranken verweisen.‘ Mieze Medusa

‚In manchen Kirchen können die Heiligen kaum mehr gehen, erdrückt von der Last der Briefe und Zettel, Bitten und Verwünschungen.‘ Andrea Stift

Die ‚ewige Stadt‘ hat durch die Jahrhunderte tiefe Spuren in der deutschsprachigen Literatur hinterlassen. Alle Wege lässt Goethe und Bachmann hinter sich und bietet frische, neue Blicke auf diesen nach wie vor aktuellen Anziehungs- und Bezugspunkt der Literatur. Dieses Rom-Buch besticht durch seine Vielseitigkeit und führt die Stimmen zu einem Portrait der Stadt zusammen, das in seiner kreativen Kraft und mit seinen Einblicken weit über jeden ‚literarischen Stadtführer‘ hinausreicht – wie nebenbei entsteht dadurch auch ein Panorama der österreichischen Gegenwartsliteratur.

Die Città eterna legt eine Reflexion der eigenen Wurzeln, des eigenen Schreibens nahe. Ein roter Faden der 13 Beiträge sind dabei die Wege und Abwege der Liebe, die sich hier durch die römische Topographie ziehen. So wird Alle Wege auch zu einem Vademecum für die Rom Bereisenden oder Anhängenden, zu einem poetischen Baedeker zwischen Piazza Barberini, Cimiterio Acattolico und Ponte Mammolo.

Die Reisenden: Martin Amanshauser, Olga Flor, Johannes Gelich, Sabine Gruber, Anna Kim, Markus Köhle, Mieze Medusa, Rosemarie Poiarkov, Angelika Reitzer, Michael Stavarič, Andrea Stift, Linda Stift, Kornelia Travnicek