Alter Mann im Schaukelstuhl

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Ein Mann bekommt einen Anruf. Seine Mutter ist gestorben. Er verlässt sein selbst gewähltes süditalienisches Exil und kehrt zurück in die trostlose Kleinstadt seiner Kindheit, die er vor zwanzig Jahren als Jugendlicher fluchtartig verlassen musste. Während er durch die verlassenen Straßen der zwischen Bergen versteckten einstigen Bergarbeiterstadt streift, fragt er sich, warum er damals gegangen ist. Als er an einem ihm nicht bekannten Gebäude Halt macht und er durch eine niemals zu enden scheinende Treppe ein verstaubtes altes Dachgeschoß erreicht, bekommt er die Antworten auf alle seine Fragen. Er wird zwanzig Jahre zurück geschickt und erlebt alles, was damals passiert ist, erneut. So erfährt er so manches über sich selbst und vieles über seinen Vater, diesen alten, mysteriösen Mann, der, seit er selbst denken kann, komatös in einem Schaukelstuhl sitzt.
Diese Geschichte basiert auf einem Traum.