Am Rande des Glücks

von

‚Nach dem Essen wechseln wir auf die Sitzgruppe. Niemand möchte auf der Couch Platz nehmen, auch Sophie nicht. Die Bedienstete trägt einen Stuhl heran, hart und dunkel, ich überlege, ob man sie dazu bitten sollte, aber sie verschwindet in der Küche, während mein Bruder den Stuhl überflüssig macht, indem er sich wegen eines Telefontermins mit der Rechtsanwaltsgehilfin entschuldigt. Die Bedienstete serviert Kaffee, Gebäck fehlt, die blaue Dose ist leer, die Mäuse sind still. Dann möchte Mutter wissen, was wir noch vorhaben; sie habe gelesen, dass ein besonderer Film gezeigt werde im Strandtheater am Abend, wobei sie statt Film tatsächlich ›Lichtspiel‹ sagt. ›Ein Lichtspiel mit Agenten‹.’Der Roman ‚Am Rande des Glücks‘ ist tatsächlich eine Art Lichtspiel mit Agenten – darin ein gestorbener Großvater, eine verwirrende Familie, eine Liebesgeschichte, in die ein Vater eingreift, und eine Dame mit Schal. ‚Am Rande des Glücks‘ erzählt von verlorenen Zeiten aus der Sicht eines kaum erwachsen gewordenen Psychotikers.