Bombay

14 Wochen am Abgrund

von

November 1992: Nachdem der deutsche Leiter des Büros in Bombay unter ungeklärten Umständen erschossen wurde, entsendet der Vorstand eines großen internationalen Getreidehandelshauses mit Sitz in Hamburg seinen besten Mann nach Indien. Michael „Mike“ Cato hatte zuvor das Büro in Bangkok geleitet; nun soll er innerhalb kürzester Zeit die Filiale in Bombay stabilisieren, das Problem mit einem brennenden Schiff vor der indischen Westküste lösen und gleichzeitig die unklare Rolle eines Firmenagenten vor Ort untersuchen. Cato, ein bindungsscheuer, von sich selbst überzeugter und zum Sarkasmus neigender Einzelgänger, der noch nie mit Indien zu tun gehabt hatte, ist wenig begeistert von diesem Auftrag, akzeptiert ihn aber und fliegt nach Bombay. Er ahnt nicht, dass nur wenige Tage nach seiner Ankunft in dieser Stadt die schlimmsten Unruhen zwischen Muslimen und Hindus ausbrechen sollten, die Bombay seit der Teilung 1947 erlebt hatte. Und dass die Ermordung seines Vorgängers direkt mit diesen Unruhen in Verbindung steht … Dieser Roman, geschrieben im Stil einer Reportage und chronologisch die Ereignisse zwischen November 1992 und März 1993 beschreibend, spiegelt Vorgänge und Begebenheiten wieder, die sich so oder so ähnlich in Bombay zugetragen haben.