Briefe eines Narren an eine Närrin

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An Karl Gutzkow, dem Zeitgenossen von Heinrich Heine, scheiden sich die Geister – damals wie heute. Bereits kurz nach der Veröffentlichung wird sein erster Roman „Briefe eines Narren an eine Närrin“ 1832 wegen seines revolutionären Potentials verboten, von Ludwig Börne hingegen sehr gelobt. Von den einen verketzert, von den anderen über die Maßen gelobt, zählt Gutzkow sicherlich zu den einflußreichsten deutschsprachigen Autoren des 19. Jahrhunderts.

„Eine ebenso verwirrende wie vergnügliche Wiederentdeckung. „(Nürnberger Nachrichten)

„Gutzkow schreibt temperamentvoll gegen Unfreiheit und Nationalismus. [.] Jetzt liegen die Briefe in einer um ein schönes Nachwort des Herausgebers Herbert Kaiser erweiterten Ausgabe wieder vor. Sie sind in der Sprache des Vormärz geschrieben und dabei seit der Erstausgabe von 1832 bei Hoffmann und Campe so jung geblieben.“ (Augsbuger Allgemeine)

„Es ist herrlich, wie er reden kann, sein Schwung geht bis zu den Sternen und weiter, [.].“ (DIE ZEIT)