Bunte Schmetterlinge in der Nacht

Ein Drama in Italien

von

Ein kleiner Junge findet seine Mutter blutüberströmt im Wohnzimmer liegen. Über sie beugt sich der Mörder mit einem Hammer in der Hand. Es ist sein eigener Vater, der immer wieder beteuert, dass sie es verdient hatte und er niemals die Wahrheit sagen dürfe. Viele Jahre später begeht er selbst einen Mord. Nicht um sich selbst oder jemand anderen zu schützen, sondern aus eiskalter Berechnung. Sein nächstes Opfer scheint ihm auch schon ins Netz gegangen zu sein. Es handelt sich um einen skrupellosen Geschäftsmann, der sich ohne Rücksicht auf Verluste das nimmt, was er will und dabei kein Nein gelten lässt. Francesca ist glücklich. Sie führt mit ihrem liebevollen Mann Rocko eine Bilderbuchehe und der gemeinsame Sohn Toni ist aufgeweckt und bescheiden. Als sie erfährt, dass sie wieder schwanger ist, scheint das Glück perfekt. Wenn da nur nicht die großen Geldsorgen wären. Als die Rinder an einer Tierseuche sterben, steht die junge Familie vor dem Bankrott. Wie durch ein Wunder erscheint ein reicher Geschäftsmann und bietet der schönen und äußerst temperamentvollen Francesca einen Job als Chefsekretärin an. Dankbar, aber dennoch mit einem unguten Gefühl, nimmt sie diesen an. Nach und nach erfährt sie mehr über ihre Vorgängerin. Sie war eine blonde und äußerst attraktive junge Frau, die unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen ist. Beim Betrachten ihrer Fotos in der Zeitung kommt es Francesca so vor, als hätte sie die junge Frau schon einmal gesehen. Irgendetwas scheint hier nicht zu stimmen…Gabriele Mumm gelingt der Spagat zwischen ausgebildeten Charakteren und spannender Handlung mit Leichtigkeit. Das Buch überzeugt sowohl Neulinge in der Kriminallektüre als auch alte Krimihasen.