CelloLyrik

Dank an die Musik

von

Gedichte sind wie Mobiles: zart, zerbrechlich und sie schwingen im Seelenraum. Nimmt man ihnen die Betrachtungsmöglichkeit durch den Zuschauer, den Leser, so fallen sie in sich zusammen und verlieren ihr Eigenleben.
Träume und Wirklichkeiten verbinden sich in diesen Gedichten. Es geht vor allem um die Erfahrbarkeit von Musik durch das Wort, das die Autorin versucht auszuloten. In beiden Gedichtszyklen kommt die Liebe zur Musik – besonders zum Violoncello und seinem Umfeld real und poetisch zum Ausdruck. Die Autorin hat selbst dieses Instrument lange gespielt und ungewöhnliche Begegnungen mit dem Cello und seinen Interpreten gehabt. Sie ist aber eigentlich Lyrikerin im „Hauptberuf“, was in diesen Gedichten deutlich wird.
„CelloKlang“ ist das Ergebnis der eigenen Beschäftigung mit diesem Instrument. „Die Suche nach Casimir“ entstand nach der Lektüre von Petrarcas Dichtung.
Gedichte sollten auch Musik sein.