Conte Krimi

von

März 1786: Während ganz Berlin gespannt auf den Staatsbesuch eines orientalischen Paschas wartet, ist der englische Reiseschriftsteller Alexander MacKendrick spurlos verschwunden. Sein Verleger alarmiert den Ex-Kriminalgerichtspräsidenten Wilhelm August Schwan. Dieser, seines Ruhestandes überdrüssig, macht sich auf die Suche. Spuren führen ins Berliner Künstlermilieu. Ein Verdacht fällt auf den Komponisten Rotermund, der im Doebbelinschen Theater mit seinen Singspielen Triumphe feiert. Er steht kurz davor, in die feine Gesellschaft einzuheiraten, frequentiert jedoch insgeheim Lokale für „gewisse Kavaliere“. War Alexander MacKendrick, der unter seinem dandyhaften Künstlergehabe eine scharfe Beobachtungsgabe verbirgt, zu tief in die Geheimnisse einer seiner Berliner Bekanntschaften eingedrungen und musste deshalb mundtot gemacht werden? Doch es tauchen weitere Spuren auf …
Eine spannende Mischung aus Fiktion und historischen Fakten, aus Erzählerbericht und einigen von den Protagonisten verfassten Dokumenten.
Jens Luckwaldt wurde 1968 in Berlin geboren und studierte nach einer kaufmännischen Ausbildung Musikwissenschaft, Französisch und Informationswissenschaft. Er arbeitet als Lektor und Publizist, spielt Fagott und arrangiert Musik. 2007 erschien der Briefroman Tod in Arkadien, in dem bereits Alexander MacKendrick eine Hauptrolle spielt.