Das Fenster – Achterbahn auf dem Weg zur Hölle

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So sehr sich die Ich-Erzählerin auch bemüht, sich innerlich vom Leben ihres alkoholkranken Freundes Max zu lösen, so unmöglich scheint es, trotz räumlicher Trennung, aus dem zerstörerischen Gefüge der Sucht zu entkommen. Das von Max projizierte Gefühl der Mitverantwortung, der Drang Max nicht allein zu lassen oder die Angst vor den Folgen seiner Hilflosigkeit bestimmen ihr Leben. Einzig die beste Freundin Maja ist ein Rettungsanker und ein Licht in den bis zum Rande der Erschöpfung führenden Tagen. Sie hilft über den Verlust des Arbeitsplatzes hinweg, über eine ungewollte Schwangerschaft und schafft mit ihrer positiven Lebenseinstellung eine Perspektive für ein Weiterleben nach der Co-Abhängigkeit.