Das Labyrinth des Narren

von

Was würde passieren, wenn deine inneren Anteile sich plötzlich verselbstständigen würden? Was, wenn sie plötzlich zu realen Personen in deinem Leben mutierten?

Ole, einem viel beschäftigten Familienvater, der sich in den gehetzten Wirren seines Alltags verfangen hat und der unter dem abgestumpften Glanz seiner Ehe leidet, passiert bei einem Urlaubsausflug genau das: Als er allein zu einer verfallenen Burgruine im Voralpenland gelangt, wird er von dem mysteriösen Ort verschluckt und in die Tiefen des Berges gezogen.

So gelangt Ole in ein unterirdisches Pendant zur Oberfläche, dessen düstere und von Tristesse erfüllte Aura der seiner eigenen Gefühlswelt gleicht. Wie ein Narr irrt er herum und begegnet seinen personifizierten Zweifeln und Ängsten, die versuchen, ihn in einem labyrinthischen Spießrutenlauf vorzuführen und zu behindern. Hilfe kann er nur von der Besinnung auf seine verschüttete Fantasie und die Kraft der Liebe zu seinen Nächsten erwarten. Ein gefährlicher Kampf beginnt, in dessen Verlauf Ole herausfinden muss, was ihm leichter fällt: der Tod oder das Leben.