Das Land jenseits der Berge

von

Das Gespräch über unsere Gegenwart zwischen zwei kleinen Mädchen aus einer Kinderkolonie ist eine Fiktion, die uns die Erwachsenenwelt aus dem Blickwinkel und durch die Augen der Unschuld präsentiert. In der Geschichte erzählt das Stadtkind Engelchen dem Koloniekind Brötchen traurig von der Wirklichkeit aus dem Land jenseits der Berge, um ihm klar zu machen, warum es nie erwachsen werden will. Die zarte, reine Seele von Engelchen hätte nie in der harten, ungerechten Realität dieser Welt überleben können, deswegen versucht sie, die gute, kräftige Brötchen von ihrer Pflicht zu überzeugen, für die zukünftigen Kinder das Böse von draußen zu bekämpfen. Es ist notwendig, sagt ihr Engelchen, dass alle Kinder dieser Welt die Erwachsenen entmachten, um eine gerechtere Menschenwelt zu schaffen, in der es sich lohnt zu leben. Brötchen soll versuchen, eine neue Weltordnung zu begründen, in der die Unschuld der Kinderwelt unantastbar bleibt.