Der spirituelle Weg des Christentum

Das Markusevangelium als Modell

von

In diesem Buch werden die Evangelien vom Ballast und der dogmatischen Verstümmelung der letzten Jahrhunderte befreit dargestellt. Konrad Dietzfelbinger präsentiert sie am Beispiel des Markusevangeliums wieder neu als das, was sie immer sein wollten: Bücher über den Weg des Menschen.

Neben der Betonung seiner heilsgeschichtlichen und symbolischen Bedeutung wird das Leben von Jesus Christus meist entweder historisch oder tiefenpsychologisch interpretiert. Doch dass man die Evangelien in ihrer ursprünglichen Bedeutung erst wirklich verstehen kann, wenn man den Weg Jesu als spirituellen Weg versteht, macht Konrad Dietzfelbinger deutlich. Er zeigt, dass man nicht an Wunder und erstaunliche Heilungen glauben muss, wenn man die Erzählungen über Jesus als das begreift, was sie in Bildern darstellen: Stationen auf dem spirituellen Weg. So gelesen, ist das Markusevangelium kein biographischer Bericht und auch kein moralischer Leitfaden, mit dessen Befolgung die Seligkeit erworben werden kann. Es ist vielmehr, so wie die „Bhagavadgita“ und das „Tao te king“, ein Text höchster Weisheit, Kunst und Spiritualität, der den Menschen zu innerer Veränderung auffordert und ihm den Weg dazu eröffnet.
Ein erhellendes Buch für alle, die nicht glauben können, dass Christentum nur aus kirchlichen Dogmen, Riten und Frömmigkeit bestehen soll – ein Buch für diejenigen, die wahre innere Erfahrung und Wandlung suchen.