Der Tod des Britannicus

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Herbst 54 n. Chr.: Der Bernsteinhändler Demetrius Cassius Apollodorus will eigentlich nur eines: den Winter im Süden verbringen. Doch dann kommt alles ganz anders, als er seinen Freund Gaius Plinius trifft. Plinius, der später als Naturwissenschaftler und Politiker in die römische Geschichte eingehen wird, hat gerade seine Militärzeit in Germanien hinter sich. Gemeinsam reisen die Freunde nach Rom und geraten bald in einen Strudel mörderischer Ereignisse. Von seiner Freundin Locusta, einer von den höchsten römischen Kreisen gefürchteten wie gut bezahlten „Giftmischerin“, erfährt Demetrius, dass Kaiser Claudius von seiner Frau Agrippina vergiftet wurde, um ihren Sohn Nero auf den Thron zu bringen. Aber Nero hat noch einen Rivalen um die Macht: seinen zwei Jahre jüngeren Stiefbruder Britannicus, den leiblichen Sohn des Claudius. Und Nero, obwohl gerade mal sechzehn Jahre alt, ist nicht weniger skrupellos als seine Mutter. Mit Unterstützung des Chefs der römischen Geheimpolizei Ofonius Tigellinus plant er, Britannicus zu beseitigen.
Demetrius und Plinius versuchen, den Anschlag zu verhindern. Sie erhalten unerwartet Hilfe von Pedanios Dioskurides, dem berühmtesten Arzt Roms. Er eröffnet ihnen eine Möglichkeit, wie Britannicus gerettet werden kann. Allerdings eine äußerst riskante Möglichkeit. Aber Demetrius und Plinius haben keine Wahl. Das Wettrennen um das Leben Britannicus hat bereits begonnen. Ein Wettrennen, das alle bis an ihre Grenzen führt,- und an die Grenzen des Römischen Reiches.