Der Tod und das Mädchen

von

Er wollte für immer in diese Augen schauen. „Mir kann aber keiner mehr helfen.“, sagte er mit tiefer, trauriger Müdigkeit. Auch ihre Augen wichen nicht von den seinen, noch immer sanft forschend, als sie erwiderte: „Doch. Es gibt immer Hilfe. Immer.“ „Wer sind Sie?“, fragte er wie im Traum. Noch immer sah das Mädchen ihn an. Dann sagte es: „Ich bin Ihre Hilfe.“
Christian Färber ist gerade erst vierundfünfzig, als er eine unheilbare Diagnose bekommt. Allenfalls wenige Monate bleiben ihm noch. In dieser Situation begegnet ihm eine junge Frau, die ihm fast wie ein Engel erscheint. Drei Wochen werden nun für ihn die wesentlichsten seines ganzen Lebens, weil ihre Frucht bis in die Ewigkeit reicht.