Der Totdenker

Kriminalroman

von

Was relativ erfolglose Schriftsteller und Journalist Karl Urban am Anfang noch für Zufälle hält, verdichtet sich für ihn langsam zur Gewissheit: Er ist davon überzeugt, allein durch seine Imagination die Dinge verändern zu können. Im Verlauf eines geschilderten Jahres im Leben des Karl Urban bildet er sich sogar ein, in der Lage zu sein, allein mit der Kraft seiner Gedanken zu töten. Er sucht nach Beweisen, und so beginnt er eine Reihe höchst fragwürdiger Experimente. Im gleichen Maße, wie er sich in seine abseitige Gedankenwelt hineinsteigert, entfremdet er sich seiner Familie, Freundschaften zerbrechen, sein soziales Umfeld gerät aus den Fugen. Urban wird für sich und seine Umwelt immer mehr zur Gefahr.