Der Viehhändler

Menschen und Schicksale auf dem Lande in der Zeit des beginnenden Faschismus

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Es ist eine gar grausige Geschichte, in der ein jähzorniger Viehhändler im Fränkischen sein Unwesen treibt und sein Dorf terrorisiert. Den erstarkenden Nationalsozialisten erscheint er, für sie, als der geeignete Mann. Die Brisanz des aufkommenden Nationalsozialismus, der Hass und Unfrieden schürt, und das Verhältnis der Bevölkerung untereinander, inklusive der Juden und Pfarrer, sind lebendig und sehr nahegehend dargestellt. Ein eher zufällig erworbenes Stierkalb erkennt der Viehhändler als geschäftliche Chance und baut ein für ihn bisher unbekanntes Verhältnis zu dem Tier auf. Doch das Tier ist plötzlich verschwunden. Wird er ihn wieder finden? Wer hat ihm das angetan?
Ein Zeitbild der zwanziger und dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts.