Der Vielfraßtag

Vom plötzlichen Verschwinden des Dachses und den seltsamen Ereignissen im Tal der nimmersatten Puschel

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„Der Vielfraßtag“ ist eine Erzählung über die Zauberkraft der Phantasie und die Verantwortung des Geschichtenerzählers für seine Geschöpfe. Um der Einsamkeit seiner schlaflosen Nächte zu entkommen, hat sich der erwachsene Erzähler einen Phantasiefreund erschaffen – einen sprechenden Dachs. Doch als eines Nachts anstatt des vertrauten Dachses die längst vergessenen Phantasiegeschöpfe seiner Kindheit erscheinen, gerät seine Welt ins Ungleichgewicht. Sie fordern die Fortsetzung ihrer eigenen Geschichte, die seit vielen Jahren in einem alten Schulheft darauf wartet, zu einem sinnvollen Ende geführt zu werden. Mit dem Erinnern beginnt eine ebenso seltsame wie abenteuerliche Reise, die den Erzähler zurück zu den Nöten seiner Kindheit und tief hinein in das Tal der nimmersatten Puschel führt, wo er für Matjes, das Meerschweinchen und Mumpitz, das Eichhörnchen sowie die vielen anderen putzigen Bewohner den Vielfraßtag retten muss. Am Ende ist auch im Hier und Jetzt zwar noch lange nicht alles wieder gut, aber vieles wieder in Ordnung.