Der Wunsiedler Friedhof und andere Grenzgeschichten

von

Der Schriftsteller und Kulturwissenschaftler Karl Braun ist Professor für Europäische Ethnologie an der Philipps-Universität Marburg/Lahn.
In diesem Buch sind die Radiofeatures gesammelt, die er in den 1990er Jahren schrieb und im Nürnberger Studio Franken des Bayrischen Rundfunks produziert und gesendet wurden.
Braun hat sich in diesen Grenzgeschichten mit deutschen, tschechischen und deutsch-tschechischen Themen befasst.
In vier Beiträgen geht es um Künstler und Literaten und zwar um
Johann Bernhard Hermann (1761–1790),
Gustav Blumröder (1802–1853),
Theodor Lessing (1872–1933) und
Peter Kien (1919–1944).
Ein Feature befasst sich mit der Luisenburg als bürgerlichem Landschaftsgarten.
Im titelgebenden Feature geht es um den Wunsiedler Friedhof und das Grab von Rudolf Hess.
Ein Feature beleuchtet die autobiografischen Zusammenhänge von Wunsiedel und Eger in Karl Brauns Familiengeschichte.
Ein Feature befasst sich mit dem 4. März 1919 und seiner Bedeutung für die Herausbildung der sudentendeutschen Identität.
Karl Braun versteht es mit eigenen Worten und Zitaten eine Atmosphäre zu schaffen, die dem Hörer oder Leser den Horizont erweitert.
Zusammenhänge werden klar und die historischen und kulturellen Dimensionen einer Problematik bewußt. Mit Phantasie und Poesie sind die kulturwissenschaftlichen Betrachtungen durchsetzt.