… die Lebendigen und die Toten…

Darstellungen aus 30 Jahren (1960-1990)

von

Seit den sechziger Jahren leistet Digne Meller Marcovicz fotografische Detektivarbeit. Ihr „optisches Unterbewußtsein“, wie Walter Benjamin das nannte, wußte, wann und wem die Stunde schlägt. Die Fotografie zeigt uns die Welt, wie wir sie niemals sehen. Der Blick des Fotografen für den Ausschnitt, für die Szene ist eine einmalige Indiskretion und immer vergangene Realität. Aus der Hommage an diejenigen, die ihre „Spuren im Sande der Zeit“ hinterließen, entsteht so ein faszinierendes Portrait der Vergänglichkeit.