Die leere Grapefruit

Gedichte

von

„Wenn einer in Rom, Paris oder New York ankommt, sieht er in den Gesichtern um sich herum das Dörfliche, das Ende der Welt. Als sei man am einzigen Ort, wo man sein könnte, nirgendwo sonst.“ Denn „bei genauer Betrachtung“ – und davon handeln die welthaltigen Gedichte von István Vörös – zeigt sich das Ländliche im Urbanen, das Ferne im Nahen, das Mädchen in der Großmutter, die Metro wird zum „rasenden Erddrachen“, das gelbe Taxi zum „Nachen“, sein Fahrer
„Charon persönlich“.
Vörös’ Verwandlungsspiele bleiben ganz nah an der Realität, ja sie machen diese erst sichtbar, indem sie unsere eingeübten Wahrnehmungsmuster aufbrechen – in klarer Sprache und konzisen Bildern, die uns nicht zur Ruhe kommen lassen.