Die Privatisierung des Imperium Romanum

was vom IMPERIUM ROMANUM übrig blieb: - RECHT & ORDNUNG -

von

Hier im 10. und vorläufig letzten Buch dieser Reihe wird geschildert, wie die wilden Germanen als römische Föderaten doch noch endlich Geschmack an „Recht & Ordnung“ fanden. Zu Zeiten des guten, alten Augustus wollte Varus noch den Germanen beibringen was das eigentlich heißt, indem er in ihren Landen das römische Gerichtstheater aufführen ließ, um sie womöglich zu zivilisieren, und fand damit soviel Anerkennung, dass ihn eine germanische Naturvölkervereinigung unter Arminius samt drei Legionen im Teutoburger Wald einfach abmurkste. In den darauf folgenden Jahrhunderten bekamen die Römer immer mehr Personalprobleme in ihrer Armee und nahmen daher mehr und mehr germanische Föderaten in ihre Armee auf, die dabei beobachteten, dass das römische Recht eindurchaus brauchbares Machtinstrument darstellte. Als sich das weströmische Reich sich nun in seinen Zerfall begab, benützten die Rheinischen „Idi Amins“ die Gelegenheit und benützten ansässige Galloromanen und galloromanische Kirchenfürsten um die verschiedenen Rechtsauffassungen zusammenzuschmieden und damit sozusagen einen historischen Kompromiss zu vereinbaren um ihre Macht ungeschränkt ausüben zu können: daraus sollte der überaus fortschrittliche mittelalterliche und von der heiligen Mutter Kirche abgesegnete Feudalismus entstehen, der dann noch bis ins 20. Jahrhundert andauern sollte…