Die rechte Hand des Schlafes

von

Der Debütroman von John Wray: packend erzählt und von zeitloser Aktualität.

1938 kehrt Oskar Voxlauer in die österreichische Kleinstadt seiner Kindheit zurück, gezeichnet von traumatischen Erfahrungen im Ersten Weltkrieg und zwanzig Jahren Zwangsarbeit. Er sucht die Einsamkeit, doch weil er aus seinem Abscheu vor den neuen Machthabern kein Hehl macht, gerät er zusehends mit ihnen in Konflikt. Noch heikler wird die Situation durch seine Liebesbeziehung zu Else, der Cousine des lokalen SS-Führers. Die emotionalen Verstrickungen führen zu einem mörderischen Eklat. Geschickt verbindet Wray Fiktion und Fakten, um anhand dramatischer Einzelschicksale ein stimmiges Bild der NS-Zeit zu zeichnen.